Nach kleineren Aufstellungsänderungen in letzter Minute bei SAS waren dann doch alle rechtzeitig spielbereit - leider vergebens, denn es reichte nicht zu einem Matchgewinn.
Die klaren Niederlagen von Helmut Pflanzer und Bela Bufe gegen Norbert Schober bzw. Lukas Albrecht kamen hier nicht ganz unerwartet - daß Thomas Janzso seinem Kontrahenten Stefan Hofstätter zwei Sätze abnehmen konnte, überraschte vielleicht doch ein wenig.
Peter Engelmeyer ließ gegen Helmut Klausser die letzte Konsequenz vermissen und verlor nach nur einem Satzgewinn.
Noch etwas schlechter dann das Ergebnis gegen den MBC Squash Club - hier reichte es insgesamt nur zu einem Satzgewinn, nämlich für den ambitioniert spielenden Helmut Nendwich gegen Rainer Lehner.
Auch hier gab es zwar erwartete Niederlagen für Helmut Pflanzer und Bela Bufe gegen Hermann Lichtenschopf bzw. Elfi Stefan, doch wenigstens einige nur knapp verlorene Sätze.
Ali Osterritter konnte gegen Thomas Selan leider nicht an seine Leistungen in den beiden vorangegangenen Spielrunden anschließen und verlor ebenfalls mit 0:3.
Hier konnte Helmut Nendwich in seinem zweiten Match leider nicht mehr seine Leistung bringen und verlor gegen Wolfgang Leimer ganz klar.
Was sich allerdings in den drei vorangegangenen Spielen tat, dürfte Nicht-Augenzeugen nur schwer adäquat zu vermitteln sein:
Im Auftaktmatch konnte Peter Engelmeyer nach klar gewonnenem ersten Satz gegen Christian Tschögl wie so oft sein Spiel nicht bis zum Ende durchziehen - es folgten weitere vier äußerst hart umkämpfte Sätze, deren letzten Peter nach vergebenem Matchball noch mit 10:12 verlor.
In der Folge konzentrierte sich Ali Osterritter im Kampf gegen Helmut Böhm zunächst weniger auf seine Stärken, sondern auf die Auslegung des Regelwerks, konnte jedoch noch rechtzeitig das Ruder herumreißen und seinen Gegner in fünf Sätzen niederringen.
Daß dieses Team-Match über insgesamt 355 (!) Ballwechsel ging, dafür sorgten dann Neuling Thomas Janzso und Routinier Dieter Köberl.
Wer über die individuellen Stärken und Schwächen dieser beiden Spieler einigermaßen Bescheid weiß, kann sich ein ungefähres Bild von den fünf Sätzen machen, die allesamt mit zwei Punkten Differenz entschieden wurden, zwei davon erst in der Verlängerung - mit 16:14 konnte Thomas schließlich das Unentschieden retten ...





