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2008-09-27 -
2008-09-29
2008-09-29
Klub-EM 2008
Linz, Union ADM-Halle
Unsere Damenmannschaft war in Linz (nach 2004 zum zweiten Mal Austragungsort dieses Bewerbes) als Nummer 5 von insgesamt 10 Mannschaften gesetzt und belegte in der Endabrechnung nach einem (ähnlich dem Vorjahr) ziemlich unglücklichen Turnierverlauf diesmal leider nur den 6. Platz.
Damit gab es heuer nach den Platzierungen 3, 3, 4 und 5 in den Jahren 2004 bis 2007 das bisher bescheidenste ECC-Ergebnis unserer Squash-Ladies, die heuer mit Emma Beddoes (#1, WISPA 49), Birgit Coufal (#2, WISPA 87) und Rekordmeisterin Pamela Pancis (#3) sowie der bewährten "eisernen Reservistin" Sissi Coufal (#4) antraten.
Unsere Damen spielten die Vorrunde in Pool B mit Can Melich Barcelona (ESP) und mit den Titelverteidigerinnen AS de l'Hermine Rennes (FRA, # 2 der Setzliste).
Damit gab es heuer nach den Platzierungen 3, 3, 4 und 5 in den Jahren 2004 bis 2007 das bisher bescheidenste ECC-Ergebnis unserer Squash-Ladies, die heuer mit Emma Beddoes (#1, WISPA 49), Birgit Coufal (#2, WISPA 87) und Rekordmeisterin Pamela Pancis (#3) sowie der bewährten "eisernen Reservistin" Sissi Coufal (#4) antraten.
Unsere Damen spielten die Vorrunde in Pool B mit Can Melich Barcelona (ESP) und mit den Titelverteidigerinnen AS de l'Hermine Rennes (FRA, # 2 der Setzliste).
SAS 3 - Can Melich Barcelona 0
Unsere Squash-Amazonen hatten in diesem Match kaum Probleme und setzten sich klar mit 3:0 durch, wobei nur Emma einen Satz gegen die ehemalige British Junior Open Siegerin Elisabet Sado abgeben mußte.
Birgit Coufal - Pamela Pancis - Emma Beddoes
SAS 1 - AS de l'Hermine Rennes 2
Im Spiel gegen die Damen aus Rennes kämpften unsere Ladies hervorragend, und es wäre (leider nur) fast zu einer Sensation gekommen.
Im ersten Spiel konnte Birgit gegen Annelize Naude (WISPA # 20) in jedem Satz gut mithalten und schöne Punkte herausspielen, mußte aber letztlich doch die höhere Klasse der routinierten niederländischen Nationalteamspielerin anerkennen.
Dann trat Emma gegen Isabelle Stoehr (WISPA # 16 und Einzel-Europameisterin 2008) an und spielte hier sensationell auf. Der erste Satz ging ganz knapp an die Favoritin, der zweite klar an Emma.
Im nächsten Satz gab es dann zwei falsche Entscheidungen der unroutinierten Schiedsrichterin aus Belgien gegen Emma, und so verlor sie diesen Satz knapp.
In der entscheidenden Spielphase des vierten Satzes gab es dann leider zu Unrecht kein Let für Emma (sogar der Oberschiedsrichter gab diesen Fehler zu), und damit ging dieses Match unglücklich verloren.
Solche Fehlentscheidungen tun natürlich bei der neuen Zählweise extrem weh, und die Turnierleitung verabsäumte es für diese Partie einen "Profi"-Schiri einzusetzen, da man an eine eindeutige Partie glaubte.
Pamela gewann dann zwar noch den "dead rubber" gegen Laurence Bois nach hartem Kampf mit 3:1, dennoch mußten wir als Gruppenzweite im Viertelfinale gegen das erstplatzierte Team aus der anderen 3er-Gruppe antreten.
Im ersten Spiel konnte Birgit gegen Annelize Naude (WISPA # 20) in jedem Satz gut mithalten und schöne Punkte herausspielen, mußte aber letztlich doch die höhere Klasse der routinierten niederländischen Nationalteamspielerin anerkennen.
Dann trat Emma gegen Isabelle Stoehr (WISPA # 16 und Einzel-Europameisterin 2008) an und spielte hier sensationell auf. Der erste Satz ging ganz knapp an die Favoritin, der zweite klar an Emma.
Im nächsten Satz gab es dann zwei falsche Entscheidungen der unroutinierten Schiedsrichterin aus Belgien gegen Emma, und so verlor sie diesen Satz knapp.
In der entscheidenden Spielphase des vierten Satzes gab es dann leider zu Unrecht kein Let für Emma (sogar der Oberschiedsrichter gab diesen Fehler zu), und damit ging dieses Match unglücklich verloren.
Solche Fehlentscheidungen tun natürlich bei der neuen Zählweise extrem weh, und die Turnierleitung verabsäumte es für diese Partie einen "Profi"-Schiri einzusetzen, da man an eine eindeutige Partie glaubte.
Pamela gewann dann zwar noch den "dead rubber" gegen Laurence Bois nach hartem Kampf mit 3:1, dennoch mußten wir als Gruppenzweite im Viertelfinale gegen das erstplatzierte Team aus der anderen 3er-Gruppe antreten.
SAS 1 - Pontefract SC 2
Dieses Match war eine noch größere Herausforderung: um den Einzug ins Semifinale ging es gegen die topgesetzten Damen aus Pontefract (ENG).
Die Turnierauslosung und die Rastereinteilung war nicht wirklich nachzuvollziehen - ein sportlicher Nonsens, da z.B. die Nummer 3 und 4 der Setzliste in der einzigen Vierergruppe gegen die zwei schlechtesten Mannschaften spielen durften und in der Folge im Viertelfinale ein Freilos und damit "kampflos" einen Semifinalplatz hatten. Somit hatten unsere Damen gar keine Chance, sich mit den ähnlich starken Damen aus Dänemark (# 4, und von den Setzpunkten gleich mit uns!) und Irland (# 3) zu messen.
Aber aus Trotz wollten unser Trio es allen zeigen, und gleich der Beginn sorgte für großes allgemeines Erstaunen und leichtes Entsetzen bei den großen Favoritinnen aus England.
Emma spielte das Match ihres Lebens und brachte die ehemalige Weltranglistenführende Vanessa Atkinson (NED, WISPA # 9) zur Verzweiflung. Mit großen Kampfgeist, ausgezeichnetem taktischen und technischen Spiel rang sie die Favoritin mit 3:2 nieder.
Nun wurden die Engländerinnen doch nervös und Birgit Coufal konnte gleich ein "Schäuferl" nachlegen. Gegen Lauren Siddall (WISPA # 40)spielte auch Birgit so gut wie noch nie, verlor zwar den ersten Satz ganz knapp mit 12:10 (leider vergab sie einen Satzball bei 10:9), konnte aber mit druckvollem Spiel den Satzausgleich erzielen.
Auch der dritte Satz war lange Zeit heiß umkämpft, aber hier hatte Lauren das bessere Ende für sich. Ähnlich war es im vierten Satz und Birgit musste sich dann trotz letztem Einsatz und aufopfernder Spielweise geschlagen geben.
Fast den gleichen Spielverlauf und auch das gleiche Satzergebnis gab es dann im dritten Spiel: Pamela gegen Kirsty McPhee (WISPA # 85).
So blieben die ausgezeichneten Leistungen unbelohnt, und es ging so wie im Vorjahr nur mehr um Platz 5.
Die Turnierauslosung und die Rastereinteilung war nicht wirklich nachzuvollziehen - ein sportlicher Nonsens, da z.B. die Nummer 3 und 4 der Setzliste in der einzigen Vierergruppe gegen die zwei schlechtesten Mannschaften spielen durften und in der Folge im Viertelfinale ein Freilos und damit "kampflos" einen Semifinalplatz hatten. Somit hatten unsere Damen gar keine Chance, sich mit den ähnlich starken Damen aus Dänemark (# 4, und von den Setzpunkten gleich mit uns!) und Irland (# 3) zu messen.
Aber aus Trotz wollten unser Trio es allen zeigen, und gleich der Beginn sorgte für großes allgemeines Erstaunen und leichtes Entsetzen bei den großen Favoritinnen aus England.
Emma spielte das Match ihres Lebens und brachte die ehemalige Weltranglistenführende Vanessa Atkinson (NED, WISPA # 9) zur Verzweiflung. Mit großen Kampfgeist, ausgezeichnetem taktischen und technischen Spiel rang sie die Favoritin mit 3:2 nieder.
Nun wurden die Engländerinnen doch nervös und Birgit Coufal konnte gleich ein "Schäuferl" nachlegen. Gegen Lauren Siddall (WISPA # 40)spielte auch Birgit so gut wie noch nie, verlor zwar den ersten Satz ganz knapp mit 12:10 (leider vergab sie einen Satzball bei 10:9), konnte aber mit druckvollem Spiel den Satzausgleich erzielen.
Auch der dritte Satz war lange Zeit heiß umkämpft, aber hier hatte Lauren das bessere Ende für sich. Ähnlich war es im vierten Satz und Birgit musste sich dann trotz letztem Einsatz und aufopfernder Spielweise geschlagen geben.
Fast den gleichen Spielverlauf und auch das gleiche Satzergebnis gab es dann im dritten Spiel: Pamela gegen Kirsty McPhee (WISPA # 85).
So blieben die ausgezeichneten Leistungen unbelohnt, und es ging so wie im Vorjahr nur mehr um Platz 5.
SAS 1 - SC Mulhouse 2
Der Gegner in diesem Platzierungsspiel am Samstag um 10.00 Uhr (für Emma eindeutig zu früh) war der SC Mulhouse - die zweite Mannschaft aus Frankreich.
Hier musste sich Emma zunächst gegen Daniela Schumann (GER, WISPA # 144) quälen: sie verlor den ersten Satz klar, den zweiten erkämpfte sie sich mühevoll, um den dritten Satz gleich wieder klar abzugeben. Aber dann kam sie besser ins Spiel, musste sich jedoch immer wieder sichtlich überwinden um dann doch noch knapp mit 3:2 (11:9 im fünften Satz) zu siegen.
Birgit spielte gegen Kathrin Rohrmüller (GER, WISPA # 148; sie spielte vor zwei Jahren noch für unser Team) sehr gut mit, setzte immer wieder schöne Punkte, konnte aber (wie schon vor kurzem in Taufkirchen) gegen die robustere, routiniertere deutsche Meisterin letztlich nicht reüssieren.
Nun lag es an Pamela, gegen Sara Guebey die Kohlen aus dem Feuer zu holen, und es entwickelte sich auch ein fesselnder Fünf-Satz-Krimi. Pamela führte im Entscheidungssatz schon mit 8:5, doch ein paar unerzwungene Fehler brachten sie um die Früchte ihres Einsatzes: der Satz ging schließlich mit 9:11 an die Französin.
Birgit spielte gegen Kathrin Rohrmüller (GER, WISPA # 148; sie spielte vor zwei Jahren noch für unser Team) sehr gut mit, setzte immer wieder schöne Punkte, konnte aber (wie schon vor kurzem in Taufkirchen) gegen die robustere, routiniertere deutsche Meisterin letztlich nicht reüssieren.
Nun lag es an Pamela, gegen Sara Guebey die Kohlen aus dem Feuer zu holen, und es entwickelte sich auch ein fesselnder Fünf-Satz-Krimi. Pamela führte im Entscheidungssatz schon mit 8:5, doch ein paar unerzwungene Fehler brachten sie um die Früchte ihres Einsatzes: der Satz ging schließlich mit 9:11 an die Französin.
Facility Management by SAS
So blieb unseren Damen trotz ausgezeichneter Leistung nur der unglückliche 6. Platz, und man ärgerte sich nachträglich noch über den unsportlichen Modus, welcher nun (für uns leider zu spät) für den Bewerb 2009 geändert werden wird.
Zusammenfassend kann man feststellen, daß unsere Damen den Anschluß an die europäische Spitzenklasse gefunden, mit letztem Einsatz gekämpft und bis zum Schluß sehr schönen Squashsport gezeigt haben.
Mit einem Quäntchen mehr Glück bei der Auslosung und im Spielverlauf wäre sicher ein Platz weiter vorne möglich gewesen ...

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